Wir möchten Ihnen eine dreitägige Kanutour auf dem See Altevatn vorstellen. Diese Tour soll jedoch nur als Beispiel für unzählige Ausflüge dienen, die hier auf dem knapp 60 Kilometer langen Altevatn möglich sind.
Und nicht genug damit! In südöstlicher Richtung schließt sich der 20 Kilometer lange Leinavatn mit seinem Fischreichtum an.
Gepäck – kein Problem
Mit den umgebenden Bergen, Tälern und Wanderhütten des Wandervereins sind die Auswahlmöglichkeiten wirklich unbegrenzt. Das Kanu dient hier in erster Linie dem Gepäcktransport. Ein Kanu hat viel Platz – es kommt hier (im Gegensatz zum Rucksack) auf ein paar Kilo mehr oder weniger nicht an.
An einer idyllischen Bucht angekommen, können Sie das Zelt aufbauen, um von dort aus zu Tagestouren auf Gipfel oder Täler, zu abgelegenen und fischreichen Seen oder auf die Spuren von Rentieren oder Bären aufzubrechen.
Übrigens: Altes, trockenes Schwemmholz an den Ufern eignet sich hervorragend für das tägliche Lagerfeuer!
Beschreibung
Am Ufer des Altevatn lassen Sie im Båthavn das Kanu zu Wasser. Dann überqueren Sie den Altevatn und setzen die Kanutour am Südufer in südöstlicher Richtung fort.
Nach vier bis fünf Stunden erreichen Sie die Storbukta – eine Bucht direkt unterhalb des Berges Råkkunbårri. Hier an der Mündung des Flusses Jordbruelva findet man einen guten Zeltplatz, in dessen unmittelbarer Nähe sich das Angeln lohnen kann.
Der nächste Tag lädt zu einer Besteigung des Råkkunbårri ein. Dreizackig ragt sein Gipfel 1649 Meter in den Himmel. Von der Bucht aus ist der westliche Gipfel recht einfach zu besteigen oder zu erwandern, denn der Anstieg ist nicht schwer.
Man sucht sich einfach selbst eine bequeme Route aus, und schon geht es aufwärts. Schnell ist die Baumgrenze verlassen; weicher Tundrabewuchs lässt das Wandern "wie auf Polstern" erscheinen. Doch dann wird es steiniger und steiler, bis die weichen Kissen gänzlich von einer Geröllhalde abgelöst werden.
Nach 1050 Höhenmetern ist der Gipfel erreicht und der Blick kann in die Berge des Dividal Nationalparks wandern, über den westlichen Teil des Altevatns oder in das Stordalen. Es gibt nicht allzuviele Berge, die einen so guten Rundblick ermöglichen!
Der Rückweg verläuft in etwa auf der gleichen Route des Hinweges.
Hängt an diesem Tag die Wolkendecke recht tief, so kann er auch für eine Wanderung in das Tal Stordalen genutzt werden. Hier trifft man im Herbst viele Rentiere. Angler können ihr Glück in den zahlreichen Seen versuchen.
Für den Rückweg mit dem Kanu sollte man bei Windstille mindestens vier Stunden einkalkulieren. Hat man auch nur eine leichte Brise von vorn, so kann schnell eine Stunde hinzu kommen.




